2001386

Lysozym BioChemica, 1 g

Lysozym (Muramidase) hydrolysiert bevorzugt die ß -1,4-glykosidische Bindung zwischen N-Acetylmuraminsäure und N-Acetylglucosamin, Bestandteile der Proteoglycan-Zellwand bestimmter...

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Lysozym (Muramidase) hydrolysiert bevorzugt die ß-1,4-glykosidische Bindung zwischen N-Acetylmuraminsäure und N-Acetylglucosamin, Bestandteile der Proteoglycan-Zellwand bestimmter Mikroorganismen. Das Enzym kommt in vielen Organismen vor. In der Molekularbiologie wird üblicherweise das Enzym aus Hühnereiweiß zur Lyse von E.coli zwecks Plasmid-Isolierung eingesetzt. Die Arbeitskonzentration liegt hier bei 200 µg/300 µl. Beim sogenannten 'Maxi-Prep' kann ebenfalls zur Erhöhung (ca. 5-10 %) der Plasmid-Ausbeute Lysozym zugegeben werden. Eine weitere Anwendung ist die Lyse von Bakterien zur Präparation bakterieller RNA. Die Arbeitskonzentration liegt hier bei 40 µg/ml (Stammlösung 50 mg/ml).
Form: Das Protein selbst ist Lysozymchlorid - Das Chlorid ist Teil der Proteinstruktur. Es ist kein freies Natriumchlorid in der Präparation. Der maximale Chloridgehalt ist 4 %.
Stabilität: Als lyophilisiertes Pulver ist Lysozym bei +4°C viele Jahre stabil. In Lösung beträgt die Stabilität bei pH-Werten von 4-5 bei +4°C mehrere Wochen und bei Raumtemperatur mehrere Tage. Das pH-Optimum liegt bei 9,2, der isoelektrische Punkt bei 11,0. Lysozym wird durch oberflächenaktive Substanzen wie SDS oder Alkohole und Fettsäuren, Imidazol und Indol-Derivate gehemmt. Stammlösungen in 10 mM Tris · Cl (pH 8,0) werden üblicherweise mit einer Konzentration von 10, 25 oder 50 mg/ml angesetzt, in der Regel direkt vor Gebrauch.
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