Labor Sicherheitswerkbank

Worauf Sie bei einer Sicherheitswerkbank achten sollten.

Der Umgang mit infektiösem Material kann eine lebensbedrohende Gefahr für die Mitarbeiter:innen bedeuten. Um solche Gefahren zu minimieren, ist die Arbeit mit und in einer Sicherheitswerkbank häufig die richtige Lösung. Worauf sollte der Anwender bei einer solchen Sicherheitswerkbank achten?

Sicherheitswerkbänke kommen in Laboratorien immer dann zum Einsatz, wenn in Laboratorien beim Umgang mit Bio- oder Gefahrstoffen Personenschutz gefordert ist. Daneben können sie selbstverständlich auch wertvolle Produkte vor der Kontamination durch den Menschen oder die Umgebung schützen.

Sicherheitswerkbänke gemäß DIN/EN 12469

Klasse I           Schutz des Arbeitsgegenstands

Klasse II        Schutz der Arbeitenden und des Arbeitsgegenstands

Klasse III       erhöhter Schutz der Arbeitenden, Schutz des Arbeitsgegenstand

Werkbänke der Klasse 1

schützen die an ihnen arbeitenden Personen und die Umgebung vor Kontaminationen aus dem Experimentierraum. Sie schützen das Produkt nicht vor unreiner Raumluft. Der Luftstrom führt vom Benutzer weg in den Arbeitsraum zu einem HEPA/Hosch-Filter, so dass nur gefilterte Luft wieder an die Umgebung abgegeben wird.

Werkbänke der Klasse 2 nach DIN 12950 Teil 10

schützen sowohl die an ihnen arbeitenden Personen, die Produkte und die Umgebung vor Kontamination. Raumluft wird unter der Arbeitsplatte und hinter der Rückwand zu zwei Filtern geleitet. Durch das eine Filter wird die Luft nach oben an die Umgebung abgeführt, durch das andere gelangt sie nach unten in den Arbeitsraum. Unterdruck in allen durch Kontamination gefährdeten Bereichen der Werkbank gewährt Sicherheit, dass auch bei einer Leckage alle Partikel in den Druckraum zurückgeführt und von Um- und Abluftfiltern aufgefangen werden. Das Umluftfilter erstreckt sich über den gesamten Arbeitsbereich. Eine Frontscheibe in der Arbeitsöffnung gewährt den Einblick in den Arbeitsbereich.

Werkbänke der Klasse 3

haben einen geschlossenen, mit mindestens einer geeigneten Materialschleuse versehenen Experimentierraum, in dem ein niedriger Druck als in der Umgebung herrscht. Die Zuluft wird durch ein HOSCH-Filter, die Abluft durch mindestens zwei hintereinander geschaltete HOSCH-Filter gereinigt und durch ein eigenes Fortluftsystem ins Freie geführt. Im Experimentierraum kann nur mit dicht eingesetzten armlangen Handschuhen oder mit Manipulatoren gearbeitet werden.

Service

Nach dem Aufbau der Sicherheitswerkbank im Labor ist eine Abnahme bzw. Dichtigkeitsprüfung verpflichtend. Sicherheitswerkbänke müssen regelmäßig gewartet werden. Hierbei wird überprüft, ob die Luftströmung den Vorschriften entspricht, also die Sicherheit von arbeitender Person sowie, wenn nötig, des Probenmaterials. Die Schwebstofffilter haben eine limitierte Gebrauchsdauer. Die WHO empfiehlt eine maximale Verwendungsdauer von 15 Jahren.

 

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Labor Sicherheitswerkbank

Worauf Sie bei einer Sicherheitswerkbank achten sollten.

Der Umgang mit infektiösem Material kann eine lebensbedrohende Gefahr für die Mitarbeiter:innen bedeuten. Um solche Gefahren zu minimieren, ist die Arbeit mit und in einer Sicherheitswerkbank häufig die richtige Lösung. Worauf sollte der Anwender bei einer solchen Sicherheitswerkbank achten?

Sicherheitswerkbänke kommen in Laboratorien immer dann zum Einsatz, wenn in Laboratorien beim Umgang mit Bio- oder Gefahrstoffen Personenschutz gefordert ist. Daneben können sie selbstverständlich auch wertvolle Produkte vor der Kontamination durch den Menschen oder die Umgebung schützen.

Sicherheitswerkbänke gemäß DIN/EN 12469

Klasse I           Schutz des Arbeitsgegenstands

Klasse II        Schutz der Arbeitenden und des Arbeitsgegenstands

Klasse III       erhöhter Schutz der Arbeitenden, Schutz des Arbeitsgegenstand

Werkbänke der Klasse 1

schützen die an ihnen arbeitenden Personen und die Umgebung vor Kontaminationen aus dem Experimentierraum. Sie schützen das Produkt nicht vor unreiner Raumluft. Der Luftstrom führt vom Benutzer weg in den Arbeitsraum zu einem HEPA/Hosch-Filter, so dass nur gefilterte Luft wieder an die Umgebung abgegeben wird.

Werkbänke der Klasse 2 nach DIN 12950 Teil 10

schützen sowohl die an ihnen arbeitenden Personen, die Produkte und die Umgebung vor Kontamination. Raumluft wird unter der Arbeitsplatte und hinter der Rückwand zu zwei Filtern geleitet. Durch das eine Filter wird die Luft nach oben an die Umgebung abgeführt, durch das andere gelangt sie nach unten in den Arbeitsraum. Unterdruck in allen durch Kontamination gefährdeten Bereichen der Werkbank gewährt Sicherheit, dass auch bei einer Leckage alle Partikel in den Druckraum zurückgeführt und von Um- und Abluftfiltern aufgefangen werden. Das Umluftfilter erstreckt sich über den gesamten Arbeitsbereich. Eine Frontscheibe in der Arbeitsöffnung gewährt den Einblick in den Arbeitsbereich.

Werkbänke der Klasse 3

haben einen geschlossenen, mit mindestens einer geeigneten Materialschleuse versehenen Experimentierraum, in dem ein niedriger Druck als in der Umgebung herrscht. Die Zuluft wird durch ein HOSCH-Filter, die Abluft durch mindestens zwei hintereinander geschaltete HOSCH-Filter gereinigt und durch ein eigenes Fortluftsystem ins Freie geführt. Im Experimentierraum kann nur mit dicht eingesetzten armlangen Handschuhen oder mit Manipulatoren gearbeitet werden.

Service

Nach dem Aufbau der Sicherheitswerkbank im Labor ist eine Abnahme bzw. Dichtigkeitsprüfung verpflichtend. Sicherheitswerkbänke müssen regelmäßig gewartet werden. Hierbei wird überprüft, ob die Luftströmung den Vorschriften entspricht, also die Sicherheit von arbeitender Person sowie, wenn nötig, des Probenmaterials. Die Schwebstofffilter haben eine limitierte Gebrauchsdauer. Die WHO empfiehlt eine maximale Verwendungsdauer von 15 Jahren.

 

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