Deine Haut die Wichtigsten 2m²

 

 

Wussten Sie, dass die Haut des Menschen eine Fläche von bis zu zwei Quadratmetern umfasst? Und dass sie damit das größte Körperorgan ist? Nirgendwo fühlen wir uns so wohl wie in unserer eigenen Haut.

Diese zwei Quadratmeter führen wir immer mit uns. Aus unserer Haut können wir nicht heraus, ohne sie können wir nicht leben.

Nicht nur im beruflichen Umfeld, auch im privaten Bereich, im Haushalt und in der Freizeit gibt es täglich Situationen, bei denen Sie ihre Haut besonders Pflegen und schützen müssen. Auch gilt es, die Funktion der Haut und mögliche Gefährdungen besser zu erkennen.

 

 

Die Haut - Wunderwerk der Natur

Für seine 2m Haut trägt jeder Mensch eine besondere Verantwortung. Denn sie ist mehr als eine Körperhülle. Auf zwei Quadratmetern bietet die Haut wesentlichen Schutz und Versorgung. Sie dient der Wärmeregulierung, ist sowohl Fett- als auch Flüssigkeitsspeicher und schützt vor Krankheitserregern und Sonnenstrahlen. Sogar Gefühle vermag die Haut auszudrücken. Kurz gesagt: sie atmet, sie fühlt, sie schützt. Unsere Haut ist ein wahres Multitalent, und dabei aber äußerst „dünnhäutig“. So ergeben die drei Schichten Oberhaut, Lederhaut du Unterhaut oft mehr als 1,4 bis 4 mm. Die Hornschicht, der äußerste Teil der Oberhaut, ist nicht dicker als ein Haar. Und trotzdem schützt uns die gesunde Haut zuverlässig vor Witterung und körperfremden Substanzen. Alles in allem ist die Haut höchst widerstandsfähig und dabei sehr gewichtig. Alle drei Schichten bringen mit dem anhängenden Fettgewebe bei einem erwachsenen Menschen ca. 20 kg auf die Waage.

Die Haut - sie atmet. Sie fühlt. Sie schützt.

Unsere Haut hat viele Aufgaben, die sie gleichzeitig erledigt. Sie bildet ein vielschichtiges äußerst System, um den Körper im Inneren zu schützen.

Sie atmet

Stoffwechsel, der lebendig ist:

In den verschiedenen Schichten unserer Haut finden umfangreiche Stoffwechselvorgänge statt. Die Haut produziert durch Einwirkung von Sonnenlicht das lebenswichtige Vitamin D. Auch erfolgt über die Haut ein Austausch von Stoffen, so wird beispielsweise beim schwitzen Wasserdampf über die Haut ab8egeben.

Sie fühlt

Sinnesfunktionen, die immer wachsam sind:

Wenn die Nervenfasern in der Haut eine Berührung registrieren, empfinden wir das als Streicheln, Kitzeln oder — je nach Stärke- auch als Schmerz. Dies ermöglicht uns, neben dem Wohlempfinden auch Gefahren festzustellen, wenn zum Beispiel scharfe Gegenstände oder Pflanzen wie Brennnesseln der Haut zu nahekommen. Die Nerven in der Haut erkennen aber auch Krankheiten, die z.B. als Jucken wahrgenommen werden.

Sie schützt 

Barriere gegen Schadstoffe:

Der Schutz vor Schadstoffen wird nur von der äußersten Schicht der Haut (Hornschicht) übernommen, dabei hat sie nicht einmal die Dicke eines Haares. Diese Barriere verhindert, dass viele schädliche Substanzen in die Haut eindringen. Gleichzeitig verhindert die Hornschicht den Verlust von Wasser, aus dem der Mensch zu zwei Drittel besteht.

Ausgleich von Hitze und Kälte:

Die Haut dient der Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden Körpertemperatur. Das Unterhautgewebe ist eine Isolationsschicht. Die Hautgefäße wirken zusammen mit den Schweißdrüsen wie eine feine einstellbare Klimaanlage.

Reiß- und Stoßfestigkeit:

Das Fasergewebe der Lederhaut schützt den Körper vor mechanischer Belastung, wie z.B. bei einem Schlag. Das Unterhautfettgewebe funktioniert dabei als Schutzpolster und fängt stumpfe Gewalteinwirkung effektiv auf. Ohne diesen Schutz würden selbst kleinere Stöße zu größeren Verletzungen führen.

Achten Sie auf Ihre Haut 

Reizende Stoffe: direkter Schaden

Konzentrierte Säuren oder Laugen schädigen die Haut. Aber auch Stoffe, mit denen wir täglich in Berührung kommen, können Schäden verursachen und Allergien auslösen. So enthalten z.B. Kosmetika fast immer Duftstoffe und Konservierungsstoffe. Diese Substanzen können bei längerem Gebrauch in die Haut eindringen und Schäden oder Überempfindlichkeiten hervorrufen.

Feuchtigkeit: Wasser belastet die Haut

Erstaunlich, aber wahr: Wasser trocknet die Haut aus - erst recht, wenn Seife benutzt wird. Durch zu häufiges Waschen werden Bestandteile aus der Haut herausgelöst, und die Barriere Schicht der Haut versagt ihren Dienst: Die Haut wird trocken und spröde. Es kommt zu Spannen, Jucken und Brennen der Haut. Dies kann die Entstehung von Allergien fördern.

Freund und Feind: die Sonne

Sonnenlicht hilft der Haut bei der Bildung des lebenswichtigen Vitamin D. Aber mit dem natürlichen Sonnenlicht strahlt auch ultraviolettes Licht auf die Erde, das Langzeitschäden der Haut hervorrufen kann. Hautalterung und Hautkrebs können häufige Folgen sein. Die Haut von Kindern ist besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlung, da sie wesentlich dünner ist als die von Erwachsenen. Wenig bekannt ist, dass die Haut ein „Gedächtnis“ hat. Auch Jahrzehnte nach einer übermäßigen UV - Bestrahlung können Spätfolgen auftreten. Achten sie deshalb besonders bei Kindern auf Schutz vor der Sonne.

Was Sie tun können

Die Haut kann sich bis zu einem gewissen Grad aus eigener Kraft gegen schädigende Einflüsse wehren. Trotzdem sollten Sie unbedingt die natürliche Schutzfunktion der Haut unterstützen - gerade, wenn Sie täglich Tätigkeiten ausführen, die die Haut belasten. Mit dem richtigen Schutz können Sie viele Hauterkrankungen vermeiden

Hautschutz

Spezielle Hautschutzmittel in Form von Salben. Cremes oder Gels können das Eindringen von schädigenden Stoffen in die Haut verhindern. Sie werden vor Tätigkeiten angewendet, welche die Haut belasten. Ein Hautschutzmittel, das „für alle Zwecke” einsetzbar ist. gibt es allerdings nicht. Die Wahl des Hautschutzmittels hängt vom Schadstoff ab, vor dem es schützen soll und von der Tätigkeit, die den Hautschutz erfordert.

Hautreinigung 

Mit der Reinigung der Haut könne Sie schädigende oder störende Substanzen von der Haut entfernen. Oberstes Gebot ist dabei weder Schnelligkeit noch besondere Gründlichkeit, sondern die hautschonende Art der Reinigung. Hier kommt es vor allem auf die richtige Wahl der Reinigungsmittel an. Verschiedene Arte von Verschmutzung erfordern unterschiedliche Hautreiniger mit speziellen Wirkstoffen und Wirkungsweisen.

Hautpflege 

Die Hautpflege nach der Arbeit und zu Hause ist ein wesentlicher Faktor für eine gesunde Haut. Hautpflegemittel helfen die Schutzfunktion der Hornschicht zu erhalten oder sogar wieder herstellen Sie pflegen sich schon regelmäßig? Ein kleiner Tipp: Vergewissern Sie sich z.B. beim Eincremen der Hände, ob Sie auch alle Fingerzwischenräume und Nagelbetten ist, gepflegt haben. Selbst die regelmäßige Anwendung von Handcremes ist nur dann optimal wirksam, wenn sie richtig aufgetragen ist. Besonders bewährt haben sich Einmalhandschuhe aus Nitril (Permeabilität allergenarm)

Schutzhandschuhe 

Eine wichtige Maßnahme zum Schutz der Haut bei hautgefährdeten Tätigkeiten ist das Tragen von geeigneten Schutzhandschuhen. Sie schützen in hohem Maß vor den abzuwehrenden Schadstoffen und vor mechanischen Belastungen. Nicht immer darf ein Handschuh getragen werden, und es gibt auch kein "Allzweck" Handschuh, der gegen alle in Frage kommenden Schadstoffe schützt. Auswahl, Einsatz und vor allem auch die Dauer des Tragens hängt von den jeweiligen Tätigkeiten und Gefährdungen ab. Besonders bewährt haben sich Einmalhandschuhe aus Nitril (Permeabilität allergenarm). Deshalb empfehlen wir Ihnen die Semperguard® Nitril Comfort Einmalhandschuhe.

Schutz vor UV-Strahlung

Bewahren Sie Ihre Haut vor Sonnenbrand, vorzeitiger Alterung und Hautkrebs durch ultraviolettes Licht! Ihre Haut „allein“ kann sich nur wenige Minuten vor Schäden durch Sonnenstrahlen schützen Den besten Schutz bietet eine großflächige, aber luftige und UV-dichte Kleidung. Unbedeckte Hautstellen sind auf entsprechende UV- Schutzmittel angewiesen. Doch Vorsicht! Häufig wiegt uns der Lichtschutzfaktor bei Sonnencremes in trügerische Sicherheit. Auch wiederholtes Eincremen verlängert nicht die Zeit, der Sie sich der Sonne aussetzen sollten. Aber auch künstliche Bräunung (z.B.Sonnenbank) kann die Haut gefährden. Man sollte sich nicht durch Bräune als Schönheitsideal verführen lassen. Junge haut ist durch UV-Strahlung besonders gefährdet.

(Quelle: PräventionskampagnederDGUV)

 

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