The sound of silence

Werkbänke der Klasse 1

schützen die an ihnen arbeitenden Personen und die Umgebung vor Kontaminationen aus dem Experimentierraum. Sie schützen das Produkt nicht vor unreiner Raumluft. Der Luftstrom führt vom Benutzer weg in den Arbeitsraum zu einem HEPA/HOSCH-Filter, so dass nur gefilterte Luft wieder an die Umgebung abgegeben wird.

 

Werkbänke der Klasse 2 nach DIN 12089 Teil 10

schützen sowohl die an ihnen arbeitenden Personen, die Produkte und die Umgebung vor Kontaminationen. Raumluft wird unter der Arbeitsplatte und hinter der Rückwand zu zwei Filtern geleitet. Durch das eine Filter wird die Luft nach oben an die Umgebung abgeführt, durch das andere gelangt sie nach unten in den Arbeitsraum. Unterdruck in allen durch Kontamination gefährdeten Bereichen der Werkbank gewährt die Sicherheit, dass auch bei einer Leckage alle Partikel in den Druckraum zurückgeführt und von Um- und Abluftfiltern aufgefangen werden. Das Umluftfilter erstreckt sich über den gesamten Arbeitsbereich. Eine Frontscheibe in der Arbeitsöffnung gewährt den Einblick in den Arbeitsbereich.

Eine Variante stellt die Sicherheitswerkbank mit Vorfilter dar, die höhere Sicherheit im Umgang mit gefährlichen Stoffen bieten kann. Das Prinzip der Luftführung entspricht dem oben beschriebenen, zusätzlich ist jedoch unter der Arbeitsplatte ein weiteres Hochleistugs-Schwebstoff­ Vorfilter eingebaut. Dieser Vorfilter kann während des Werkbankbetriebes kontaminationsarm gewechselt werden.

 

Werkbänke der Klasse 2 sind für folgende Aufgaben geeignet:

·         Arbeiten in mikrobiologischen und gentechnischen Laboratorien der Risikostufen 1 bis 3

·         Arbeiten in medizinischen und mikrobiologischen Laboratorien

·         Arbeiten in pharmazeutischen Labors von Krankenhäusern

·         Arbeiten in pharmazeutischen Labors der chemischen Industrie

·         Arbeiten in Apotheken für die Herstellung von Rezeptur-Arzneimitteln

 

Werkbänke der Klasse 3

haben einen geschlossenen, mit mindestens einer

geeigneten Materialschleuse versehenen Experimentierraum, in dem ein niedrigerer Druck als in der Umgebung herrscht. Die Zuluft wird durch ein HOSCH-Filter, die Abluft durch mindestens zwei hintereinander geschalte HOSCH-Filter gereinigt und durch ein eigenes Fortluftsystem ins Freie geführt. Im Experimentierraum kann nur mit dicht eingesetzten armlangen Handschuhen oder mit Manipulatoren gearbeitet werden.

Der Umgang mit infektiösem Material kann lebensbedrohende Gefahr für den Mitarbeiter bedeuten. Um solche Gefahren zu minimieren, ist die Arbeit mit und in einer Sicherheitswerkbank häufig die richtige Lösung. Worauf sollte der Anwender bei einer solchen Sicherheitswerkbank achten?

Die Bilder waren in den vergangenen Monaten unsere täglichen Begleiter in den diversen Nachrichtensendungen: Labormitarbeiter gehen in kompletter Schutzausrüstung ihrer Tätigkeit nach. Die Ebola-Krise in Afrika brachte die Gefährlichkeit dieser Arbeit wieder einmal eindrücklich in das Bewusstsein.

Sicherheitswerkbänke kommen immer dann zum Einsatz, wenn in Laboratorien beim Umgang mit Bio- oder Gefahrstoffen Personenschutz gefordert ist. Daneben können sie selbstverständlich auch wertvolle Produkte vor der Kontamination durch den Menschen oder die Umgebung schützen.

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